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Electronic Commerce in der Schweiz: Lehren aus Fallbeispielen

Harabi, Najib and Hespeler, Frank (2001): Electronic Commerce in der Schweiz: Lehren aus Fallbeispielen.

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Abstract

Das Ziel des folgenden Papiers besteht darin, erstens die Ergebnisse der Fallstudien im Bereich Electronic Commerce in der Schweiz zusammenzufassen und zweitens, wichtige Lehren aus diesen „Case studies“ zu ziehen. Folgende wichtigste Lehren zur optimalen Praxis von E-Commerce lassen sich zusammentragen:

• Strategische Partnerschaften traditioneller Unternehmen mit Firmen des ICT-Sektors erleichtern den Markteinstieg und können dazu beitragen, Investitionsrisiken durch Teilen der Kosten für die einzelnen Partner zu reduzieren. Auf diese Weise kann auch kleinen Unternehmen ein Markteintritt gelingen. • Die organisatorische Trennung von E-Commerce und anderen Distributionskanälen bzw. Geschäftsbereichen erweist sich als eine notwendige Bedingung für einen nachhaltigen Erfolg und eine Etablierung des neuen Geschäftsfeldes innerhalb traditioneller Unternehmen. • Besonders geeignet für E-Commerce sind Basisprodukte bzw. Basisdienstleistungen, die an die individuellen Präferenzen des Kunden angepasst werden können. Diese können dazu dienen, langfristige Kundenbeziehungen aufzubauen, die ein späteres Angebot von Mehrwertdiensten ermöglichen (Customized Products). • In kleineren Betrieben stellt vor allem die persönliche Motivation einzelner leitender Mitarbeitenden die Grundlage der Einführung von E-Commerce dar. • Finanzielle Erfolge stellen nicht den einzigen Ertrag von E-Commerce dar. Wichtig sind auch Image-, Publizitätsgewinne, Einsparungspotentiale und strategische Optionen. Daneben können mögliche Monopolstellungen ebenfalls zu positiven Effekten des E-Commerce beitragen.

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